Gespeichert unter: Digitale Medien
Der Einsaz von Digitalen Medien in der Schule ist eigentlich unumstritten. Die Erfahrungswelt der Kinder ist heute so ausgerichtet, dass sie mit dem Medium Computer geradezu routiniert umgehen koennen. Zwei Drittel der Kinder haben taeglich Erfahrungen mit Computern. Ob nun zum Ueben mit Lernsoftware, die ihnen die Eltern anbieten, da diese keine Lust oder keine Zeit haben, sich mit den Aufgaben der Kinder zu beschaeftigen, oder als Freizeitbeschaeftigung beim „Daddeln“ von irgendwelchen Strategiespielen. Der Computer (haeufig sogar: die Computer) gehoeren infach dazu. Wie aber sieht es in der Schule aus?
Obwohl dort das Prinzip “ Inhalte aus der Erfahrungswelt der Kinderzu thematisieren“ vermittelt werden soll, halten sich viele (vor allem aeltere und gestandene Lehrer/innen) an den strikt vorgegebenen Lehrplan. Der Einsatz von Medien wird dabei jedoch einfach mal ueberlesen und so kommt es dann, dass die ueblichen Themen wie z.B. „Wasser“, „Tiere im Winter“ usw. an die Kinder vermittelt werden. Ich moechte nun nicht sagen, dass dies ueberall der Fall ist, aber eigene Erfahrungen als Lehramtsstudentin untermauern meine These. Es ist jedoch auch schwer fuer diese Lehrer/innen den Einsatz von Digitalen Medien in den Unterricht einzubringen. Viel zu grosse Klassen und veraltete Computer mit fehlerhafter Software tuen ihr Uebriges..
Deshalb ein Aufruf an die zukuenftige Lehrergeneration: Digitale Medien in der Grundschule helfen Kindern auch fuer ihr spaeteres Leben und sollten deshalb nicht fehlen. In diesem Sinne. Macht es einfach besser.
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